Montag, Dezember 31, 2007

Jahresrückblick 2007 und Tschüß Blog!

Ein kurzer Jahresrückblick 2007:

- Ein weiteres Jahr in Tabor: ich hab viel gelernt, und viel wieder vergessen. Besonders herausgefordert und zum Teil auch richtig begeistert haben mich das 4. und 5. Semester. Fächer wie Dogmatik, z.T. auch Kirchengeschichte, mit ständig neuen Fragen, durch die manche meiner Einstellungen, manche meiner Gottesbilder ins Wanken kamen und manchmal auch stürzen mussten. Doch ich denke, was meinen Glauben nicht umbringt, macht ihn stärker und tiefer.

- Ein weiteres Jahr bei den Freaks Marburg. Seit einem Jahr darf ich im Leitungsteam mit dabei sein. Auch hier hab ich viel Herausforderung, viel Arbeit, aber auch viel Spaß und Inspirationen erlebt. Und ich habe sehr viel gelernt, über mich, über andere, über Kommunikation, Konfliktlösung etc.

- Der Höhepunkt 2007: 2 Monate Mittelamerika. Ein wunderbarer Traum ging in Erfüllung: Zurück nach Lateinamerika, sozialmissionarische Arbeit, viele Begegnungen mit neuen und alten Freunden und wunderbare Trips quer durch mehrere Länder.

Insgesamt konnte ich dieses Jahr (trotz nur bescheidener 5 1/2 Wochen Ferien im Jahr!) 8 verschiedene Länder besuchen! Dios es bueno!

Besonders getragen und inspiriert dieses Jahr, hat mich die Jahreslosung aus Jesaja 58, 11: "Und der Herr wird dich immerdar führen und dich sättigen in der Dürre undd ein Gebein stärken. Und die wirst sein wie ein bewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, der es nie an Wasser fehlt."


An dieser Stelle beende ich diesen Blog. Danke euch allen fürs lesen und Comments schreiben!
Feiert und genießt euer Leben, lebt eure Träume, denn es ist kurz und zu wertvoll, um es nicht voll auszukosten.

In diesem Sinne:
PURA VIDA,
eure Annie

Montag, Oktober 22, 2007

Zitate...

Ich lese gerade ein sehr gutes Buch von Shane Claiborne, "Ich muss verrückt sein, so zu leben."
Ein "Extremist der Nächstenliebe", der eine Geschichte voller Leidenschaft, Kreativität und Glauben erzählt, welcher durch kleine Taten der Liebe die Welt verändert.

"Wenn man fragt, woran Christen glauben, werden die meisten Leute antworten: "Christen glauben, dass Jesus der Sohn Gottes ist und dass Jesus von den Toten auferstanden ist." Aber wenn man man jemand ganz Normales fragt, wie ein Christ denn so lebt, fällt ihm partout nichts ein. Wir haben der Welt keinen anderen Lebensstil gezeigt. Christen leben so ziemlich wie jeder andere auch. Das Ganze bloß mit ein bisschen Jesus gewürzt. Eine Glaubenslehre ist nicht besonders attraktiv, selbst wenn sie wahr ist. Eine Religion, die der Welt nichts zu sagen hat und bloß ein Leben nach dem Tode anbietet, ist für die Menschen weitgehend uninteressant- vor allem wenn sie sich viel stärker fragen, ob es ein Leben vor dem Tode gibt. ..
... Wir leben in einer Zeit, in der die Menschen, wenn sie das Wort Christ hören, eher an Leute denken, die vehement gegen bestimmte gesellschaftliche Gruppen (Homosexuelle z.B.) sind, als an Leute, die für die Ausgestoßenen dieser Gesellschaft sind. Eine gefährliche Sache. Es gibt Heckaufkleber und Buttons mit der Aufschrift: "Jesus, rette mich vor deinen Jüngern." Immer wieder sehe ich Leute, die Gott ablehnen - wegen des schlimmen Zustandes, in dem sich die Kirche befindet. "Die größte Ursache für den Atheismus sind Christen, die ein Lippenbekenntnis zu Jesus ablegen, aber sobald sie aus der Tür sind, ihn durch ihre Lebensweise verleugnen. Genau das findet eine ungläubige Welt unglaublich."

Dienstag, Oktober 09, 2007

Holland

Am WE war ich mit Verena am Meer, in Holland.. es war schööön
...geiles Wetter, geile Stimmung, verrückt, lustig, spontan...






Gott ist für mich ein bisschen wie das Meer...


... unendlich weit, geheimnisvoll tief, ....unergründlich,
unermesslich..., beständig und sanft, ...
.. stürmisch und unbezwingbar... lebendig und erfrischend..
ein Ausdruck der Freiheit und Vielfalt...
überraschend und abenteurlich.

Montag, August 27, 2007

Abschied

Kaum zu glauben, aber nun ist es bald so weit... mein zweimonatiger Trip neigt sich so langsam dem Ende zu. Noch 2 Tage und ich fliege zurueck nach Deutschland.

Einerseits freue ich mich darauf, meine Freunde wiederzusehen, warm zu duschen, Toilettenpapier in die Toilette schmeissen zu koennen und wieder "echtes" Brot zu essen.
Andererseits wuerde ich gerne am liebsten hier bleiben. Mein Herz fuehlt sich gerade echt schwer an, so als haette ich ein Stueck Paradies erlebt und gefunden und muss nun wieder zurueck in die Realitaet, in den Alltag.
Manche Zeiten und Augenblicke sind so kostbar, dass ich sie am liebsten irgendwo einschliessen wuerde und mich nie davon trennen muesste...
Ich werde all das hier sehr vermissen. Die geile Natur, das Meer, die Kultur, Spanisch, YWAM, Latinos, Reis und Bohnen dreimal am Tag zu essen, die tropischen Fruechte. Vor allem werde ich auch meine Freunde hier und die Menschen hier vermissen. Leute, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Ihre Herzlichkeit und Freude.
Ich werde es vermissen, meine Zeit mit Gott am Strand oder auf einem Dach zu haben und mir wird das Reisen fehlen, nie zu wissen, wem man als naechstes begegnet.
In den Tag hinein zu leben, und mit allen Sinnen zu geniessen. Mir wird der Geruch fehlen, der Geruch Lateinamerikas... nach exotischen Blumen, Meer, Frische.

Gleichzeitig ist mein Herz erfuellt von Dankbarkeit. Ich bin so sehr gesegnet worden in diesen 2 Monaten, in fast jedem Bereich meines Lebens. Nicht nur hab ich Gott ganz neu erfahren und erleben duerfen und gelernt, seine Stimme besser zu verstehen, sondern ich habe auch gelernt, ihm zu vertrauen, mir weniger Sorgen zu machen und Glueck zu geniessen.
Ich habe das fuer mich perfekte Praktikum machen duerfen, mit verschiedenen Projekten und Ministrys, die mich begeistern, und in denen ich am liebsten mein Leben lang arbeiten wuerde. Ich durfte einen tollen Urlaub erleben, meine Freunde hier wiedersehen und an wunderbaren Orten sein.
Ich habe wunderbare Menschen kennenlernen duerfen, die mich inspiriert haben und mich begeistern.
Ich bin super dankbar fuer diese Zeit, fuer all die Erfahrungen die ich machen durfte, dass ich ein Stueck erwachsener geworden bin. Auch wenn ich eigentlich nie Bock drauf hatte, erwachsen zu werden, hab ich jetzt fuer mich erkannt, dass es nur auf die richtige Definition drauf ankommt. Meine Definition ist, dass Erwachsen sein heisst, seine eigenen Entscheidungen treffen zu koennen, ohne darueber Rechenschaft ablegen zu muessen.
Trotzdem werde ich hoffentlich immer ein Stueckchen Kind bleiben, mit einer grossen Abenteuer Freude und einem Entdeckergeist. Mir gefaellt das verrueckte Leben, ein Leben das nicht in geregelten Bahnen verlaueft, sondern exotisch ist (ein besseres Wort faellt mir dazu nicht ein.)
Der beste Ausdruck dafuer ist wahrscheinlich "Pura Vida"! Das ist was ich mir wuensche.
Und ich bin gespannt, was Gott in den naechsten Jahren mit meinem Leben, mit meinen Trauemen und Visionen machen wird..
Einen Vers, den Gott mir damals in meiner DTS gegeben hat und jetzt, 2 12 Jahre spaeter wieder, am gleichen Ort, ist "Ich werde dich mit meinen Augen leiten!" Psalm 32,8.

Danke euch dort draussen fuer eure Comments und emails, ich freu mich drauf euch wiederzusehen,
Anna-Katharina

The Caribbean

Die letzten 2 Tage war ich zusammen mit Shalton, einem guten Freund aus meiner DTS 2004, in seinem Heimatort, Cahuita an der Karibikkueste.
Es war eine ganz andere Welt dort. Ich kam mir mehr wie in Jamaica vor, als in Costa Rica. Die Leute dort sind schwarz, bzw. dunkler, ueberall ist Reggae Mucke, viele Rastafaris und Dreadies.


Shalton y yo...


... :)
Dieser Affe hang ca. 2 Meter ueber unserem Kopf, mitten am Strand eines Naturschutzgebietes.


Sonnenaufgang, um 5:30 Uhr.. ich bin hier zum Fruehaufsteher geworden, und es lohnt sich!

Donnerstag, August 23, 2007

Playa Samara

"Das Meer ist der letzte freie Ort auf der Welt." (Ernest Hemingway)


Die letzten 5 Tage hab ich mit 2 Freunden am Pazifik verbracht. Der Playa Samara. Schooeen heiss wars und es gab geile Wellen und geile Surfer... :)


Mein Freund das Meer...

Mmmmmh... Frutas con helado....

Meine 2 Freunde aus Hawaii. Die linke von ihnen, Taja, war meine Leiterin in meiner DTS (Juengerschaftsschule), 2004 und lebt seit 9 Jahren in Costa Rica.
Die Rechte, Ona, ist ihre Schwester und fuer 2 Monate zu Besuch.
Mein Traum ist es immer noch, irgendwann am Meer zu leben und zu arbeiten. Wer weiss, vielleicht ist das ja meine Berufung.. :)

Donnerstag, August 16, 2007

Manekuere...

Ich hab heute meine Fuesse stylen lassen.. jetzt sind sie sowohl wieder schoen sauber als auch Lateinamerika-tauglich.
Die Latinos legen naemlich sehr viel Wert auf schoene Naegel..